Herkunft
Belgien
Genre
Geschichtenerzähler – Malerei
Titel der Performance
Patua Nou

Übersicht

Eine Premiere! Gemalte und gesungene Erzählungen entlang der Weser, multilingual und inspiriert von der indischen Kunstform Patachitra. Jedes Gemälde spricht über eine andere Form des Exils. Eine Bérénice Koproduktion.

Dominique Roodthoofts künstlerische Arbeit konzentriert sich immer auf den Menschen und seine innewohnende Lebenskraft, egal welchen schwierigen äußeren Umständen er ausgesetzt ist. Sie hat sich mit der Produktion Patua Nou eine lebendige Form narrativer Kunst ausgedacht. Inspiriert wurde sie dabei von der ostindischen Patachitra-Tradition, deren Vertreter während Gesangsdarbietungen auf Rollbilder aus Tuch zurückgreifen. Die Patachitras sind für ihre detailgenaue Darstellung von mythologischen und volkstümlichen Erzählungen bekannt.

Dominique Roodthooft überträgt diese Form der Bilderzählung auf neue Geschichten. Thema ist das Exil im weitesten Sinn, also nicht nur das politische oder wirtschaftliche, sondern auch das innere Exil, das gewählte Exil oder das poetische Exil. Die auf der Grundlage von persönlichen Erfahrungen geschriebenen Geschichten werden von jungen Schauspieler*innen am Ufer der Weser gesungen. Jeder der acht Aufführungsorte  wird durch einen schwebenden runden Ballon gekennzeichnet sein.

Die aktuelle Debatte um Migration tritt in den Hintergrund und man richtet den Blick auf die Grundlagen unserer Existenz. Das Exil als lebenswichtige Bewegung in Richtung des Anderen.

 

 

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